Die Arbeit orientiert sich an der Geschichte der Kriegsfotografin Hilda Clayton, die 2013 in der Provinz Lagham in Afghanistan das US-Militär begleitete, um die Streitkräfte und ihre erlebte Kriegsrealität zu dokumentieren. Am 2. Juli 2013 entzündete sich während einer Übungseinheit eine Mörsergranate, deren beginnende Explosion Clayton in einer Fotografie festhielt. Calyton und weitere Soldaten starben.

Die Presse untertitelte ihre 2017 veröffentlichte Fotografie später mit den Worten, sie habe ihren eigenen Tod festgehalten.


Die daraus entstandene audio-visuelle Installation belebt mithilfe Found-Footage-Aufnahmen den fotografierten Moment und theamtisiert darüber hinaus die Unmöglichkeit, einen zeitlichen Schwellenzustand festzuhalten, der sich zwischen noch nicht und nicht mehr bewegt.

WERD ICH ZUM AUGENBLICKE SAGEN:

VERWEILE DOCH!


KONZEPTION Sohie Lichtenberg & Lea Langenfelder

TEXT Lea Langenfelder

VIDEO SOUND Sophie Lichtenberg

GELESEN VON Judith Florence Erhardt


8 Minuten


Kunstverein Freiburg, Juli 2017.