Sophie Lichtenberg ist freie Künstlerin und Szenografin. Sie entwickelt Narrationen, Installationen, ortsspezifische Räume und Kostümbilder. Ihre Arbeiten beherbergen häufig Performances sowie Konzepte der Partizipation für grenzüberschreitende Erfahrungen in Kunst und Theater und wurden in Theaterhäusern, Projekträumen der freien (Theater)Szene, Kunstvereinen und Museen gezeigt. Künstlerische Recherchen macht sie in Publikationen und auf Online-Plattformen zugänglich.

AUSGEWÄHLTE PROJEKTE

2022

Szenografie, Kostüm

2022

Szenografie

2022

Szenografie, Performance

2022

Installation, Workshop

2022

Bühnenbild-Mitarbeit

2021

Kostüm

2021

Konzept, Szenografie, Buchgestaltung

2021

Projektkoordination

2021

Bühne, Kostüm

2021

Setdesign, Workshop

2020

Bühne, Kostüm

2019

Szenografie-Mitarbeit

2019

Konzept, Szenografie, Video

2017-2018

Konzept, Szenografie, Video

2017-2018

Szenografie, Grafik

2017-2018

2013-2016

Konzept, Hörspiel, Installation

2013-2016

Bühne

2013-2016

2013-2016

2013-2016

Szenografie

2013-2016

Konzept, Video, Installation

Credits: Sophie Lichtenberg

Die Arbeit orientiert sich an der Geschichte der Kriegsfotografin Hilda Clayton, die 2013 in der Provinz Lagham in Afghanistan das US-Militär begleitete, um die Streitkräfte und ihre erlebte Kriegsrealität zu dokumentieren. Am 2. Juli 2013 entzündete sich während einer Übungseinheit eine Mörsergranate, deren beginnende Explosion Clayton in einer Fotografie festhielt. Calyton und weitere Soldaten starben. Die Presse untertitelte ihre 2017 veröffentlichte Fotografie später mit den Worten, sie habe ihren eigenen Tod festgehalten.


Die daraus entstandene audio-visuelle Installation belebt mithilfe Found-Footage-Aufnahmen den fotografierten Moment und theamtisiert darüber hinaus die Unmöglichkeit, einen zeitlichen Schwellenzustand festzuhalten, der sich zwischen noch nicht und nicht mehr bewegt.

WERD' ICH ZUM AUGENBLICKE SAGEN: VERWEILE DOCH!

KONZEPTION Langenfelder&Lichtenberg

TEXT Lea Langenfelder

VIDEO SOUND INSTALLATION Sophie Lichtenberg

GELESEN VON Judith Florence Erhardt


8 Minuten


Kunstverein Freiburg, Juli 2017.