Sophie Lichtenberg ist freie Künstlerin und Szenografin. Sie entwickelt Narrationen, Installationen, (Bühnen-)Räume und Kostümbilder. Ihre Arbeiten beherbergen häufig Performances sowie Konzepte der Partizipation für grenzüberschreitende Erfahrungen in Kunst und Theater und wurden in Theaterhäusern, Projekträumen der freien (Theater-)Szene, Kunstvereinen und Museen gezeigt. Künstlerische Recherchen macht sie in Publikationen und auf Online-Plattformen zugänglich.

AUSGEWÄHLTE PROJEKTE

2022

Szenografie, Kostüm

2022

Szenografie

2022

Szenografie, Performance

2022

Installation, Workshop

2022

Bühnenbild-Mitarbeit

2021

Kostüm

2021

Konzept, Szenografie, Buchgestaltung

2021

Projektkoordination

2021

Bühne, Kostüm

2021

Setdesign, Workshop

2020

Bühne, Kostüm

2019

Szenografie-Mitarbeit

2019

Konzept, Szenografie, Video

2017-2018

Konzept, Szenografie, Video

2017-2018

Szenografie, Grafik

2017-2018

2013-2016

Konzept, Hörspiel, Installation

2013-2016

Bühne

Szenografie, Grafik

2013-2016

2013-2016

2013-2016

Szenografie

2013-2016

Konzept, Video, Installation

Credits: Nikola Haubner

Auf einem verlassenen amerikanischen Militärgelände entstand eine russische Enklave: Ein Jahr lang entwickelte das Theater- und Performancekollektiv RAMPIG „Schuld (und Sühne)“ nach Fiodor M. Dostojewskis Roman. Durch künstlerische Forschung unter anderem am Handlungsort St. Petersburg, den Austausch mit internationalen Künstlern und nicht zuletzt durch die intensive Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Räumlichkeiten auf der US-amerikanischen Militäranlage Benjamin Franklin Village in Mannheim, nähert sich die Produktion dem zugrundeliegenden Roman, den Wirren und Zwiespälten, dem Ringen und Zweifeln seines Protagonisten.


Weit wie das Gelände sind die Assoziationsketten, noch weiter das thematische Feld, das Regisseurin Beata Anna Schmutz hierzu mit ihrer jungen und spielwütigen Truppe aufreißt. […] Durch überwucherte Spielplätze, vorbei an endlosen Wohnblocks reist man im Bus zur Laderampe der einstigen PX, dem Supermarkt der US Army, wo eine schreiende Sonja einem rät, alle Hoffnungen hinter diesem Stacheldraht fahrenzulassen. Recht hat sie, denn was nun folgt, ist für den, der sich auf diese starke Theaterzumutung einlässt, ein Höllenritt durch Folter, Grausamkeit und Gewissenbisse, zu Selbstgeißelung, Ekel, Schuldfragen, Sühnegesten und performativer Selbstzerfleischung. […] Die irre aufwendige wie anspruchsvolle Szenographie für Beate Anna Schmutz‘ kompromisslose Regie hat Sophie Lichtenberg geschaffen und ist nichts Geringeres als ein begehbares Gesamtkunstwerk.

(Mannheimer Morgen)

REGIE DRAMATURGIE KÜNSTLERISCHE LEITUNG Beata Anna Schmutz

REGIEASSISTENZ Lea Langenfelder, Sophia Egger

SZENOGRAFIE Sophie Lichtenberg

SZENOGRAFIEASSISTENZ Florian Hauß

TEXTE Lea Langenfelder, Nils Kirchgeßner, Tim Fischer, Christopher Kriese

KOSTÜMBILD Melanie Riester

AUSSTATTUNG Saskia Juliane

TECHNIK Sebastian Arnd, Christoph Hack

SOUND Friedrich Blam

PRODUKTIONSLEITUNG Benjamin Bay, Anna Müller

PRODUKTIONSASSISTENZ Leoni Awischus

FOTOGRAFIE Nikola Haubner

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Stephan Schmutz

PERFORMANCE Leoni Awischus, Christina Bauernfeind, Friedrich Blam, Leona Dölger, Sophia Egger, Malte Fischer, Tim Fischer, Nicolas Hoffmann, Nils Kirchgeßner, Lea Langenfelder, Karolina Lesna, Sarah-Lina Mantler, Karoline Stegmann, Cornelius Thomas.


In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim, gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, die LBBW-Bank Stiftung und die GLS Treuhand. Mit freundlicher Unterstützung durch die MWS Projektentwicklungsgesellschaft.


Benjamin Franklin Village Mannheim, Oktober 2015.